Tijuana
So sieht eine der angeblich gefährlichsten Städte der Welt aus (siehe auch “Drogenkrieg Mexiko”). Wir habens jedenfalls unbeschadet überlebt. Vor einigen Jahren noch Partyhochburg der USA, ist Tijuana heute praktisch tot. Von den Bars und Clubs in der “Revo” haben bestenfalls noch die Hälfte auf, aber auch da ist kaum noch was los.
Die Zona río, einst Club-Viertel hat ebenfalls kaum noch was zu bieten. Am besten besucht war dort eine Alternativ-Reggae-Bar, in ders es einen Liter Bier für 25 Pesos gab. Und Amerikaner sieht man dort nach Einbruch der Dunkelheit keine mehr, lediglich tagsüber trauen sich noch ein paar Hinterwäldler über die Grenze.
Mit etwas Geduld findet man in der Revo noch die ein oder andere gute Party - all you can drink für 80 Pesos ist auch für Mexikaner erschwinglich.
Ca. 100 km südlich von Tijuana liegt Ensenada, das in vieler Hinsicht Ähnlichkeiten mit Tijuana hat. Die Lage ist hier nicht so zugespitzt. In der Partymeile der Innenstadt gibt es reichlich Bars, die allerdings auch schon bessere Zeiten erlebt haben. An einem Sonntag abend im Januar ist auch hier nicht gerade die Hölle los.
Außerhalb der Innenstadt ist der Strand einen Besuch wert. Er bietet Platz für alle und ist idealer Ort für ein gemütliches Feierabend-Bierchen.
Alex am 27. Februar 2009 in Unterwegs in Mexico


